Seniorenschach

15. Europäische Seniorenmannschaftsmeisterschaft beendet

 

FahnenkinderIsrael siegt

Mit einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier begann die bereits zum 12. Mal in Dresden ausgerichtete Meisterschaft. Nach einem musikalischen Auftakt durch das Duo Mercurius begrüßten 17 Fahnenkinder zu den Klängen der Eurovisionshymne die teilnehmenden Nationen und den Europäischen Schachverband. Informationen weiterer Runden unter Weiterlesen.

 

Abschlussbericht von Gerhard Meiwald.

Israel 2Deutschland Frauen und WeisrusslandRussland Frauen

Runde 6 – Israel weiter vorne

Weißrussland konnte den ganz leichten Vorteil auf dem Papier (ELO 2427 zu 2420) nutzen und das Duell der ELO - Riesen gegen Russland mit 2½ zu 1½ für sich entscheiden. Dabei war bemerkenswert, dass Weißrussland an keinem Brett in Gefahr geriet, sondern Russland faktisch keine Chance ließ. Leidtragender war insbesondere der bisherige Mister 100%, GM Vladimir Zhelnin, der zum ersten Mal im Turnier eine Partie (gegen GM Vladimir Veremeichik) verlor.

Israel löste seine Aufgabe bravourös. Nach einem taktischen Kurzremis am vierten Brett durch Boris Maryasin, der seine Niederlage vom Vortag verdauen musste, konnten sich die anderen Spieler alle durchsetzen, wodurch Israel sich mit 3½ - ½ gegen Dänemark 1 durchsetzte.

Dahinter trennten sich Belgien 1 und Hessen remis.

Deutschland A gewann gegen SF Leipzig mit 2 ½ - 1 ½ - übrigens heute das häufigste Ergebnis, was den enormen Kampfgeist der Spieler beweist. Bei der Partie „-mann gegen –mann" behielt Uhlmann gegen Lehmann die Oberhand. Die anderen trennten sich remis.

Das Team Russland Frauen, das 3 Seniorenweltmeisterinnen aufbietet, musste sich gegen Norwegen 1 mit einem Remis zufrieden geben. Vielleicht lag es daran, dass die amtierende Seniorenweltmeisterin Galina Strutinskaja heute nicht ins Geschehen eingriff.

Das deutsche Frauenteam hingegen scheint sich im Turnier sehr wohl zu fühlen und schlägt Wales mit 2½ - 1½.

Morgen könnte es durch eine Entscheidung in der Spitzenbegegnung zwischen Weißrussland und Israel zu einer Vorentscheidung kommen. Russland muss gegen Hessen 1 unbedingt gewinnen, wenn es noch um den Titel mitspielen will.

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Kultur und Entspannung beim Rahmenprogramm

Am Vormittag besichtigte eine Gruppe das berühmte Damaskuszimmer im Japanischen Palais. Später ließen sich die Schachfreunde im Weingut Hoflößnitz in die Geheimnisse des Sächsischen Weinbaus einweihen – natürlich nicht ohne auch das ein oder andere Gläschen zu verkosten.

 

Runde 5: Israel widersteht Russland und Weißrussland ist zurück

Leonid GofshteinDie verlustpunktfreien Teams Israel und Russland trennen sich 2-2. Nach einem Kurzremis am 2.Brett wurden die Partien ausgekämpft. Am ersten Brett erwischte GM Vasiukov gegen GM Gofshtein keinen guten Tag und unterlag, das dritte Brett endete patt im 52. Zug. Bei den Punktesammlern beider Teams (jeweils vier Punkte aus vier Partien) war es GM Zhelnin vorbehalten, mit seinem 5. Sieg den Ausgleich gegen GM Maryasin zu erzielen.

 

Die Punkteteilung in der Spitzenbegegnung nutzte Weißrussland mit einem 3 – 1 gegen Italien, um wieder ganz vorne mitzuspielen. Morgen kommt es zur Begegnung der beiden ELO - Riesen Weißrussland und Russland.
Deutschland A kam über ein Unentschieden gegen Brandenburg nicht hinaus, während das deutsche Frauenteam gegen BSW/DBAG 1 mit 0 – 4 unter die Räder kam.

 

Auch das Team Russland Frauen verlor 1½ - 2½ gegen Dänemark 1, das morgen Israel herausfordert.

 

Vilorij BisseTurnierleiter Guntram Ledfuß gratulierte vor dem Start der Runde Vilorij Bisse (VS Seniorenschach Dresden) und Karl – Heinz Bondick (Ottonen Magdeburg) zum Geburtstag und überreichte als Präsent jeweils das Spiel „Deutschland – mehr als Lederhosen. Schachlich wurde den Geburtstagskindern nichts geschenkt. Beide verloren jeweils wie auch ihre Teams- VS Seniorenschach gegen Schweden 4 mit ½ - 3½ und Ottonen Magdeburg, die – wie manch anderes Team auch – ihre mannschaftliche Geschlossenheit durch Wimpel am Tisch demonstrieren, gegen USV TU Dresden mit 1-3.

Vasiukov

Barockgarten Großsedlitz und Basteiaussicht
Neben den sportlichen Höhepunkten begeisterten erneut die beiden Rahmenveranstaltungen: den Vormittag verbrachten die Teilnehmer im Barockgartens Großsedlitz – durch die Verbindung französischen und italienischen Barocks eine besondere Kostbarkeit sächsischer Gartenbaukunst. Am Nachmittag brach eine Gruppe in die Sächsische Schweiz auf und genoss bei bestem Wetter die herrliche Aussicht von der Bastei.

Am Donnerstag gibt es zwei herausragende Angebote: am Vormittag kann im Panometer Dresden das von Yadegar Asisi geschaffene Panoramabild der Barockstadt Dresden bestaunt werden. Am Nachmittag steht ein Besuch des Residenzschlosses Dresden auf dem Programm, das so berühmte Museen wie das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, die Türckische Cammer und die erst im Februar 2013 im Riesensaal wiedereröffnete Rüstkammer beherbergt.

Runde 4: Nur noch zwei Teams ohne Verlustpunkte

Nach der 4. Runde liegen zwei Mannschaften mit 8 Punkten vorn: Russland und Israel. Das starke russische Team besiegte St. Petersburg deutlich mit 3 –1 und Deutschland A unterlag Israel mit 3 ½ – ½ . Dahinter trennten sich Dänemark 1 und Hessen 1 mit 2 ½ - 1 ½ und Weißrussland und die Schweiz mit 3–1.

Aus englischer Sicht ist zu vermelden, dass nach dem freudigen Ereignis im Königshaus beim königlichen Spiel in Dresden zwei englische Teams aufeinander trafen: England 2 schlug England 1 mit 2 ½ - 1 ½.

Die beiden Frauenteams konnten heute Siege feiern. Deutschland gewann gegen Widukind 1 3 ½ - ½ und Russland, das nun 7 Punkte hat, gegen
Schweden 1 2 ½ - 1 ½.

Hingewiesen sei an dieser Stelle einmal auf das Schachportal www.sjak.net, das aus norwegischer Sicht auch über die 15. Europäische Seniorenmannschaftsmeisterschaft berichtet. Das Foto vom Spielort stammt von Björn Berg Johansen, der für das Team Norwegen 4 spielt.

Morgen kommt es zur Spitzenbegegnung zwischen Russland und Israel. Bei den Verfolgern treffen Weißrussland und Italien sowie das russische Frauenteam und Dänemark 1 aufeinander.

Russlands FrauenUhlmann und GofshteinVasiukov und Faibisovich

Äußerst erfolgreicher Start des Rahmenprogramms

Gestern brachen die Organisatorinnen des Rahmenprogramms Helga Schmidt und Helga Jäsche mit 54 Schachfreunden und deren Begleitung mit der Sächsischen Dampfschifffahrt zur Schlösserfahrt nach Pillnitz auf. Mit dem Schaufelraddampfer Leipzig ging es bei bestem Wetter um 16.00 Uhr los. Nach einem kürzeren Aufenthalt im Schlossgarten Pillnitz lief die fröhliche Gruppe gegen 19.25 Uhr wieder am Terrassenufer ein.

Heute Vormittag stand ein Besuch des Barockgartens Großsedlitz und ein Ausflug in die Sächsische Schweiz auf dem Programm.

Am morgigen Mittwoch kann am Vormittag das berühmte Damaskuszimmer besichtigt werden – eine Kostbarkeit osmanischer Innenarchitektur im Museum für Völkerkunde Dresden, untergebracht im Japanischen Palais.

Am Nachmittag verheißt ein Besuch im Weingut Hoflößnitz in der reizvollen Umgebung der Radebeuler Weinhänge bei kulinarischen Genüssen Entspannung.

Runde 3
An der Spitze gewinnen die Teams aus Russland gegen Wien 3 ½ - ½, Weißrussland gegen Brandenburg 3 ½ - ½, Israel mit 3 – 1 gegen Norwegen 1 und Deutschland A gegen BSW DBAG 1 2 ½ - 1 ½ .

Belgien mit neuem König
Die beiden belgischen Teams haben heute doppelten Anlass zum Feiern: Sie können auf Ihren neuen König Philippe ebenso anstoßen wie auf ihre eigenen Siege.

Nach knapper Niederlage gestern konnte das deutsche Frauenteam heute einen Sieg einfahren. Das Team gewann mit 3:0 gegen das Team Störtebeker, übrigens das einzige gemischte Team der Europameisterschaft mit einer Frau, Miloca Schneider, an der Spitze.

Schachlich als auch optisch überzeugte das Team BSW/DBAG 3, das 3:1 gegen Chemie Radebeul gewann.

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Runde 1
Hans Joachim SchatzTurnierdirektor Dr. Dirk Jordan begrüßte die 325 Teilnehmer, danach überbrachten der Vizepräsident des DSB, Herr Michael S. Langer und der Präsident des SVS, Herr Hans Joachim Schätz Grußworte. Nach letzten Ausführungen des Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch führten beide dann auch den „1. Zug" an den Spitzenbrettern aus, womit das Turnier eröffnet war.

Schachlich gab es keine großen Überraschungen. Die favorisierten Teams konnten sich jeweils – teilweise sehr deutlich- durchsetzen, lediglich Italien kam über ein 2:2 gegen Schottland nicht hinaus.

An der Spitze gewinnen die Teams aus Russland gegen Wien 3 ½ - ½,

Weißrussland gegen Brandenburg 3 ½ - ½, Israel mit 3 – 1 gegen Norwegen 1 und Deutschland A gegen BSW DBAG 1 2 ½ - 1 ½ .

 

Belgien mit neuem König

Die beiden belgischen Teams haben heute doppelten Anlass zum Feiern: Sie können auf Ihren neuen König Philippe ebenso anstoßen wie auf ihre eigenen Siege.

 

Nach knapper Niederlage gestern konnte das deutsche Frauenteam heute einen Sieg einfahren. Das Team gewann mit 3:0 gegen das Team Störtebeker, übrigens das einzige gemischte Team der Europameisterschaft mit einer Frau, Miloca Schneider, an der Spitze.

 

Schachlich als auch optisch überzeugte das Team BSW/DBAG 3, das 3:1 gegen Chemie Radebeul gewann.

 

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