Behindertenschach

Behindert – aber nicht beim Schach

 

Ein Auszug aus dem Buch "Schach in Sachsen"

Wenn schon körperbetonter Sport längst kein Tabu mehr für körperlich beeinträchtigte Menschen ist, so erst recht der Schachsport. Gerade für das Leben Behinderter bedeutet der Wettstreit im königlichen Spiel eine nicht zu unterschätzende Bereicherung und einen starken Antrieb - kurz: ein Stück Lebensqualität. In früheren Jahren spielten zunächst Sehbehinderte/Blinde, wie auch Hörgeschädigte/Gehörlose im Schach eine bedeutende Rolle. Körperbehinderte im engeren Sinn, ...
... besonders Rollstuhlfahrer, nehmen in Sachsen erst seit rund zehn Jahren an Schachwettkämpfen teil. Den Auftakt bildeten die Offenen Schachmeisterschaften der Körperbehinderten in Dresden. Ins Blickfeld einer größeren Öffentlichkeit rückten behinderte Schachsportler vor allem durch die Teilnahme einer Sehbehindertenauswahl (im Status eines Bundeslandes) an den Mannschafts-Pokalmeisterschaften des DSB und den Senioren-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände, aber auch dank einem reservierten Startplatz für Deutsche Einzelmeisterschaften und dem Dähne-Pokal für einen Spieler des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes.
(Dr. Gottfried Braun, Uwe Müller und Ulrich Popp in Schach in Sachsen, 2008 Schachverband Sachsen, Tisk Horák, Ústi nad Labem, S.188 ff.)
 

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