Erinnerungen an sächsische Erfolge

Welches Fazit man ziehen kann

Es waren 14 anstrengende Tage, die aber mit Erlebnissen vollgepackt waren. Es war nicht nur eine Olympiade der Neuerungen, sondern auch eine Olympiade der Rekorde, aus der jeder Spieler oder Besucher seine eigenen Erinnerungen mit nach Hause nehmen konnte. Da kann man den Organisatoren für die Schacholympiade 2010 in Khanty-Mansisk auf alle Fälle viel Erfolg und gutes Gelingen wünschen.

Wem unbedingt gedankt werden muss

Dass die Organisatoren ihre Sache gut gemacht haben, zeigt die große Resonanz des Ereignisses nicht nur in Dresden. Aber auch viele Prominente engagierten sich als Botschafter der Olympiade und trugen diesen Gedanken in die Welt. Namen wie Felix Magath, Mike Krüger, Vaile, Sebastian Krumbiegel, Viktor Kortschnoi, Anatoli Karpow, Boris Spasski, Wolfgang Uhlmann oder die Klitscko-Brüder umkreisten die Geschehnisse, von denen einige live dabei waren und den ersten symbolischen Zug an den Spitzenbrettern ausführten.

Welche Erfolge aus sächsischer Sicht erreicht wurden

Eines der größten sächsischen Erfolgserlebnisse war aus meiner Sicht, dass die dritte Frauenmannschaft mit Claudia Steinbacher, Franziska Beltz, Sandra Ulms, Elena Winkelmann und Filiz Osmanodja an den Start gehen durfte. Eine Chance, die von allen genutzt wurde. Siege gegen Honduras, Bolivien, Surinam, Finnland und El Salvador säumten den Reigen. Dr. Bernd Weber (SC Leipzig-Gohlis) wurde Zweiter beim Seniorenturnier vor Dr. Gottfried Braun (Lok Leipzig-Mitte), welcher das Turnier als Vierter beendete. Insgesamt nahmen 125 Spieler teil.

Was sonst noch passierte

Jeder weiß, dass es beim Schach mucksmäuschenstill zugeht. Da bekommt man schon große Augen und Ohren, wenn man den jüngsten Teilnehmer der Schacholympiade betrachtet: Israel Tululope, 6 Monate, aus Nigeria. Während seine Mutti Jeje Tululope am vierten Brett der Nigerianischen Mannschaft kämpfte, spielte er gern mit Hostessen oder schrie auch mal, egal ob am Anfang einer Partie oder in der Zeitnotphase der Spieler.

Wie es weiterging

Am 12.11.2008 war es dann endlich soweit. In einer überwältigenden Show, spannend wie eine Schachpartie, wurde um 20:08 Uhr die Schacholympiade mit einem kulturellen Rahmenprogramm eröffnet: ob Cheerleader, Trommler oder Ausschnitte, aus dem extra für die Olympiade geschaffenen Musical „Chess“, die Mischung war der Erfolg. Tanzeinlagen aus dem Musical, Musik mit Max Mutzke und MerQury, Sport und Lasershow wechselten sich ab, bevor endlich die Partnerschulkinder mit den jeweiligen Fahnen der teilnehmenden Nationen einmarschieren durften -durchfroren und auch ein bisschen müde- und den offiziellen Teil einläuteten. Nach der Übergabe der Wanderpokale an Winfried Lehmann und Dr. Dirk Jordan, einer ergreifenden Rede des Ehrenpräsidenten der FIDE, Florencio Campomanes, der Ansprache der Oberbürgermeisterin Dresdens, Helma Orosz, war es endlich soweit - der deutsche Innenminister, Wolfgang Schäuble, eröffnete gegen 22:00 Uhr offiziell die 38. Schacholympiade. Bereits im Vorfeld war den Medien zu entnehmen, dass 1.270 Spieler an der Olympiade 2008 teilgenommen haben, davon 722 Männer in 146 Mannschaften und 548 Frauen in 111 Mannschaften. Was passiert, wenn man mit den Zahlen ein wenig weiter spielt?

 

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Was alles getan wurde

Der Weg zum Ziel - den olympischen Gedanken in die ganze Welt zu tragen - war nicht einfach. Aber es wurde viel getan. Allein in zehn Einkaufszentren Sachsens, unter anderem in Zwickau, Chemnitz, Leipzig und Bautzen wurden die verschiedensten Veranstaltungen im Rahmen der Road to Dresden organisiert, nicht nur um für das bevorstehende Event zu werben, sondern auch den Schachsport bekannt und medienwirksam zu machen. Aber auch der Gedanke der Partnerschulen sorgte für den Erfolg – viele Schüler bereiteten sich auf die Schacholympiade vor und setzten sich mit dem Partnerland auseinander.

62 Tausendfüßer und 24.000 Liter Kaffee

ein Rückblick der besonderen Art auf die Schacholympiade 2008 im Dresdner Internationalen Congress Centre

Wie alles begann

Nachdem der Zuschlag im Jahr 2004 in Turin an Dresden ging, war das Ausmaß der Vorbereitung für das Event 2008 in Dresden noch nicht klar. Begonnen wurde mit zwei Mitabeitern, doch schon bald wurde klar, dass die Olympiade allein aus ehrenamtlicher Tätigkeit nicht organisierbar ist. So wuchs das Organisationskomitee mit hauptamtlichen Mitarbeitern, Praktikanten und fleißigen Händen im Hintergrund stetig, man wollte einfach besser sein als in Turin.

 

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